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„China entfesselt Technologie-Revolution“: Heimische Betriebssysteme erobern den Weltraum, um Abhängigkeiten von ausländischen IT-Giganten dramatisch zu reduzieren

„China entfesselt Technologie-Revolution“: Heimische Betriebssysteme erobern den Weltraum, um Abhängigkeiten von ausländischen IT-Giganten dramatisch zu reduzieren
KURZ GESAGT
  • 🚀 China hat erfolgreich ein eigenes Betriebssystem im Weltraum getestet, um Unabhängigkeit von ausländischer Software zu erlangen.
  • 📈 Das OpenHarmony-System zeigte eine bemerkenswerte Leistungssteigerung bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit.
  • 🇨🇳 Durch die Einführung nationaler Standards will China die Verbreitung von OpenHarmony in Kleinsatelliten beschleunigen.
  • 🌍 Diese technologische Entwicklung könnte die globale Raumfahrttechnologie nachhaltig beeinflussen und Chinas Marktposition stärken.

In einer Welt, in der technologische Unabhängigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt, hat China einen bemerkenswerten Schritt unternommen, um sich von ausländischer Software loszulösen. Mit der erfolgreichen Erprobung eines eigens entwickelten Betriebssystems im Weltraum zeigt das Land, dass es auf dem besten Weg ist, seine technologische Selbstständigkeit zu stärken. Diese Entwicklung könnte nicht nur Chinas Position in der globalen Raumfahrttechnologie stärken, sondern auch neue Maßstäbe für die Nutzung von Betriebssystemen in der Weltraumforschung setzen.

Einführung von OpenHarmony im Weltraum

Im Rahmen der Bemühungen, die Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern, hat China das OpenHarmony-Betriebssystem erfolgreich im Weltraum getestet. Der Start des Dalian-1 Lianli CubeSat markierte den Beginn einer mehr als 1.000 Stunden andauernden Testphase, in der die Subsysteme des Satelliten auf ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit geprüft wurden. OpenHarmony, eine leichtgewichtige, quelloffene Version von Huaweis HarmonyOS, wurde entwickelt, um die Effizienz der Bordfunktionen in den rauen Bedingungen des Weltraums zu verbessern.

Forscher aus Dalian und Xi’an zeigten, dass der kofferförmige Satellit, der von der chinesischen Raumstation Tiangong aus eingesetzt wurde, mit OpenHarmony schnellere Datenaktualisierungen und eine größere betriebliche Stabilität erreichte. Diese Erfolge verdeutlichen, dass China auf dem besten Weg ist, sich von der Abhängigkeit ausländischer Technologien zu lösen und neue Maßstäbe in der Raumfahrt zu setzen.

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Leistungssteigerung durch OpenHarmony

Die im Fachjournal Space: Science and Technology veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass das heimische System frühere Setups übertraf, die auf grundlegender Firmware oder ausländischer Software basierten. Laut Yu Xiaozhou, dem leitenden Autor der Studie und Professor an der Dalian University of Technology, konnte die Mission mit dem OpenHarmony-Betriebssystem eine signifikante Verbesserung der Antwortgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Satelliten erzielen.

Das System wurde auf drei kritischen Subsystemen des Lianli-Satelliten implementiert: dem Magnetometer, dem Sonnensensor und der Lagereinheit, die gemeinsam die Position und Orientierung bestimmen. Nach dem Upgrade reagierten die Subsysteme innerhalb von nur zwei Mikrosekunden auf Befehle, was eine bemerkenswerte Steigerung der Verarbeitungsgeschwindigkeit darstellte. Diese Verbesserung ermöglichte kontinuierliche Datenaktualisierungen in deutlich höherem Tempo, was die Gesamteffizienz und Echtzeit-Reaktionsfähigkeit des Satelliten während seiner Mission verbesserte.

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Langfristige Herausforderungen durch Abhängigkeit von Open-Source-Systemen

Die Erfolge der Lianli-Mission haben Yu und sein Team dazu veranlasst, nationale technische Standards für die Integration von OpenHarmony in Kleinsatelliten einzuführen. Diese Standards sollen die Anwendung des Systems standardisieren und seine breitere Akzeptanz beschleunigen. Das Momentum ist bereits in kommerziellen und Forschungsprojekten in ganz China zu spüren.

Seit Huawei 2019 auf die schwarze Liste der USA gesetzt wurde und der Zugang zu wichtiger amerikanischer Technologie verloren ging, hat China seine Bemühungen zur Selbstversorgung beschleunigt. OpenHarmony, das inzwischen von Chinas OpenAtom Foundation verwaltet wird, hat sich auf Satelliten und eingebettete Systeme ausgeweitet. In einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua im Jahr 2023 bemerkte Yu, dass China lange Zeit auf ausländische oder quelloffene Betriebssysteme wie FreeRTOS für seine Kleinsatelliten angewiesen war. Diese Abhängigkeit erwies sich als problematisch, insbesondere als der Zugang zu ausländischen Chips eingeschränkt wurde.

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Ein neues Kapitel in Chinas Raumfahrttechnologie

Mit der erfolgreichen Implementierung von OpenHarmony auf dem Lianli-Satelliten hat China ein neues Kapitel in seiner Raumfahrttechnologie aufgeschlagen. Der Einsatz von vollständig heimischer Hardware und Software bietet eine neue Alternative für Betriebssysteme von Raumfahrzeugen weltweit. Diese Entwicklung markiert einen bedeutenden Meilenstein in Chinas Streben nach technologischer Unabhängigkeit und könnte auch als Vorbild für andere Nationen dienen, die ähnliche Bestrebungen verfolgen.

Die Kombination aus OpenHarmony und einem in China gefertigten Chip zeigt, dass das Land bereit ist, neue Wege in der Raumfahrttechnologie zu beschreiten. Diese Errungenschaft könnte nicht nur Chinas Position auf dem globalen Markt stärken, sondern auch dazu beitragen, die Abhängigkeit von ausländischen Technologien zu verringern und die technologische Souveränität zu erhöhen.

Während China mit seinen Fortschritten in der Raumfahrttechnologie beeindruckt, bleibt die Frage, wie sich diese Entwicklungen auf den globalen Technologie- und Raumfahrtmarkt auswirken werden. Wird Chinas Vorstoß in die technologische Selbstständigkeit andere Länder dazu inspirieren, ähnliche Wege einzuschlagen?

Unser Autor hat künstliche Intelligenz verwendet, um diesen Artikel zu optimieren.
Lukas Müller

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Lukas Müller covers “public debate” and “Central European affairs” for Visegrád Post. This beat fits the publication's focus on Central European affairs, geopolitics and public debate, with a particular editorial interest in “geopolitics”. Their articles favour an explanatory style that defines terms before examining what is at stake.