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„Portugal weigert sich F-35 Kampfjets zu kaufen“: Europäische Nation explodiert vor Wut über amerikanische Kontrolle und wählt heimlich französische Rafale-Alternative gegen USA

„Portugal weigert sich F-35 Kampfjets zu kaufen“: Europäische Nation explodiert vor Wut über amerikanische Kontrolle und wählt heimlich französische Rafale-Alternative gegen USA
Illustration von Portugals strategischer Entscheidung gegen den Kauf amerikanischer F-35-Kampfflugzeuge.
KURZ GESAGT
  • 🇵🇹 Portugals Entscheidung gegen den F-35 zeigt das Streben nach europäischer Unabhängigkeit in der Verteidigungspolitik.
  • 💡 Die Abhängigkeit von amerikanischer Technologie wird als strategisches Risiko angesehen.
  • 💰 Europäische Alternativen bieten kostengünstigere und unabhängigere Lösungen für die portugiesische Luftwaffe.
  • 🌍 Diese Entscheidung könnte einen Paradigmenwechsel in der europäischen Verteidigungsstrategie einleiten.

Die Entscheidung des portugiesischen Verteidigungsministeriums, den Erwerb der amerikanischen F-35-Kampfflugzeuge abzulehnen, markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Verteidigungsstrategie des Landes. Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Unsicherheiten in der transatlantischen Beziehung und einer bemerkenswerten politischen Volatilität in den USA. Angeführt von Verteidigungsminister Nuno Melo, strebt Portugal nun danach, seine militärische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu verringern und den Fokus auf europäische Alternativen zu richten. Diese strategische Neuausrichtung könnte weitreichende Auswirkungen auf die europäische Verteidigungslandschaft haben, während sich das Land von der technologischen und logistischen Kontrolle durch die USA lösen will.

Gründe für die Ablehnung des F-35

Die Entscheidung Portugals, den F-35 nicht zu erwerben, ist das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung mehrerer Faktoren. Ein zentrales Argument gegen den Kauf ist die zu starke Abhängigkeit von den USA, besonders was die technologische Kontrolle und Logistik betrifft. Diese modernen Kampfjets unterliegen ständigen Software-Updates, die von amerikanischer Seite kontrolliert werden. Dies könnte im Falle politischer Spannungen zwischen den beiden Ländern zu erheblichen Einschränkungen führen.

Joachim Schranzhofer von der deutschen Firma Hensoldt bestätigte, dass die USA theoretisch die Möglichkeit hätten, ausländische F-35 durch den Entzug bestimmter Systemzugänge am Boden zu halten. Diese Bedenken wurden auch von der deutschen Armee geteilt, die befürchtet, dass die notwendige Anbindung an amerikanische Infrastruktur die operative Autonomie erheblich einschränken könnte. Dies stellt für Portugal eine inakzeptable Bedrohung seiner strategischen Unabhängigkeit dar.

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Politische Unsicherheiten in den USA

Ein weiterer entscheidender Faktor für die portugiesische Entscheidung ist die wachsende Unsicherheit in der US-amerikanischen Außenpolitik. Seit der Rückkehr von Donald Trump auf die politische Bühne ist das Engagement der USA in der NATO immer wieder infrage gestellt worden. Trumps wiederholte kritische Äußerungen über die Beiträge der NATO-Mitgliedstaaten und seine Andeutung, dass die USA möglicherweise nicht alle europäischen Verbündeten im Falle eines Angriffs verteidigen würden, verunsichern viele europäische Länder.

Angesichts dieser Unsicherheiten würde der Kauf von F-35 für Portugal ein hohes Risiko darstellen, insbesondere in Zeiten, in denen die Stabilität transatlantischer Beziehungen alles andere als sicher ist. Verteidigungsminister Nuno Melo betonte in einem Interview die Notwendigkeit, die sich verändernde US-Politik zu berücksichtigen, bevor man in amerikanische Flugzeuge investiere.

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Europäische Alternativen für die portugiesische Luftwaffe

Angesichts der Ablehnung des F-35 konzentriert sich Portugal nun auf europäische Optionen, um seine alternde F-16-Flotte zu ersetzen. Diese Entscheidung könnte nicht nur die Unabhängigkeit von den USA fördern, sondern auch die europäische Verteidigungsindustrie stärken.

Zu den möglichen Kandidaten für eine Neubeschaffung gehören der französische Dassault Rafale, der europäische Eurofighter Typhoon und der schwedische Saab Gripen E. Diese Flugzeuge bieten verschiedene Vorteile, darunter eine größere Souveränität bei Wartung und Updates, sowie eine verstärkte europäische Zusammenarbeit.

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Avion Constructeur Caractéristiques
Dassault Rafale France (Dassault Aviation) Polyvalent, exzellent in Luft- und Bodenoperationen
Eurofighter Typhoon Europäisches Konsortium (Airbus, BAE Systems, Leonardo) Hohe Luftüberlegenheit, modulare Konstruktion
Saab Gripen E Schweden (Saab) Niedrige Betriebskosten, sehr agil

Kostenaspekte und strategische Implikationen

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der gegen den F-35 sprach, sind die hohen Kosten. Der Stückpreis eines F-35 liegt bei etwa 80 Millionen Euro, wobei die jährlichen Betriebskosten zwischen 7 und 10 Millionen Euro pro Flugzeug liegen. Im Vergleich dazu sind andere europäische Modelle günstiger im Erwerb und Unterhalt.

Für Portugal, das über einen begrenzten Verteidigungshaushalt verfügt, sind diese Kostenunterschiede von entscheidender Bedeutung. Die Wahl europäischer Flugzeuge könnte zudem die Abhängigkeit von den USA verringern und gleichzeitig die europäische Verteidigungsindustrie stärken.

Die Entscheidung Portugals, den F-35 nicht zu beschaffen, könnte einen Paradigmenwechsel in der europäischen Verteidigungspolitik einläuten. Sie zeigt, dass europäische Länder zunehmend bestrebt sind, ihre militärische Unabhängigkeit zu wahren und sich weniger auf die USA zu verlassen. Diese strategische Umorientierung wirft die Frage auf, ob andere Länder diesem Beispiel folgen werden und welche Auswirkungen dies auf die zukünftige Zusammenarbeit in der europäischen Verteidigungsindustrie haben könnte.

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