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Viktor Orbáns Rede bei der Einweihung der Gedenkstätte der Zusammengehörigkeit – GESAMTE REDE

Gabriel CruzGabriel Cruz24. August 20208
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Ungarn – Trotz der aufgrund der Anti-Covid-19-Maßnahmen eingeschränkten Feierlichkeiten wurde der heurige 20. August durch die Einweihung eines Denkmals in Erinnerung an das Vor-Trianon-Ungarn in Budapest gekennzeichnet, dessen hundertsten Jahrestags heuer gedacht wird. Am Ende des Ersten Weltkrieges erlitt Ungarn, das in den Krieg verwickelt war, weil es ein wesentlicher Bestandteil des Habsburgerreichs war, den schwersten und mit Sicherheit ungerechtesten Vertrag. Ungarn verlor in der Tat zwei Drittel seines Territoriums und seiner Bevölkerung. Zwar war ein Großteil dieser Gebiete von nationalen Minderheiten mit nicht-ungarischer Mehrheit besiedelt, aber auch mehr als drei Millionen Ungarn wurden über Nacht von ihrem Vaterland getrennt. Dieses Ereignis prägt seit hundert Jahren die Geschichte und die Politik Ungarns bzw. wird immer noch als nationales Trauma angesehen. Anlässlich der Einweihung dieses Gedenkdenkmals hielt Ministerpräsident Viktor Orbán eine Rede, die Sie hier vollständig nachlesen können:

Viktor Orbáns Rede bei der Einweihung der Gedenkstätte der Zusammengehörigkeit

20. August 2020, Budapest

 

Sehr geehrter Herr Staatspräsident! Herr Parlamentspräsident! Generäle, Offizierinnen und Offiziere! Sehr geehrte Gedenkende! Meine Damen und Herren!

Am 20. August müssen wir uns daran erinnern, dass die ein eigenes Zuhause, eigenen Boden, eine eigene Heimat gebende selbständige Staatlichkeit eher einen Ausnahmezustand des Lebens der Völker darstellt als einen natürlichen Seinszustand. Ein Volk, das sich nach einer eigenen Heimat sehnt, das sein Leben entsprechend seiner eigenen Gesetze und eigenen Sitten einrichten will, und tausend Jahre zeugen davon, dass das ungarische so ein Volk ist, so ein Volk muss auch dann in jeder Minute um seine Souveränität und seine Freiheit kämpfen, wenn dies unserem in der Geschäftigkeit des Alltags lebenden Volk auch nicht immer offensichtlich ist. Bequemlichkeit, Engstirnigkeit, politischer Leichtsinn, das „Lebe für den heutigen Tag“, das „Dir steht alles und sofort zu“ sind die in der Regel immer wiederkehrenden Gefahren unserer Geschichte. Dies hebt die Taten unserer Staatsgründer an den höchsten Punkt der ungarischen Geschichte. Es ist eine seltene Gnade, wenn alle strategischen Entscheidungen der einander folgenden Generationen sich als richtig erweisen. Sie haben das Karpatenbecken, das am besten zu verteidigende Siedlungsgebiet Eurasiens als Ziel vor Augen gehabt. Statt der Wanderung haben sie die Ansiedlung, statt eines losen Stammesbundes haben sie einen zentralisierten Staat, statt einer nomadischen Glaubenswelt haben sie das westliche Christentum gewählt. Die vermutlich deutlich zahlreicheren Völker vor Ort haben sie erobert, die auf uns einstürmenden westlichen imperialen Heere haben sie zermalmt, die innere Auflehnung haben sie niedergeschlagen, und sie haben mit einem atemberaubenden Aufbau des Landes begonnen. Was für Zeiten, was für eine Größe, was für ein Ruhm und was für eine beispiellose Leistung! Bis heute können wir nicht verstehen, woher das Wissen, die das Land errichtende Bildung, das den Staat organisierende Talent und die die Herzen erhebende, tiefe, seelische Ernsthaftigkeit. Wir verstehen nicht, woher all das kam, doch wissen wir, dass sich unser Land in den krisenhaften Momenten, an den Rand der Schlucht der Vernichtung gedrängt sich wieder und immer wieder einen Weg bahnt, aufbegehrt, die wer weiß woher heranströmenden Ungarn am Kragen packt und in Formation stellt, und es wird erneut Größe, Ruhm und ein auf staunenswerte Weise im Aufbau begriffenes Land geben. Dankbarkeit und Dank – nur soviel können wir sagen, aber soviel müssen wir zumindest am 20. August sagen, uns daran erinnernd, wie viel Tatkraft, Zielstrebigkeit, Talent, Blut, Opfer und Heldentum dazu notwendig waren, damit wir heute hier stehen können. Ruhm István, dem König der Ungarn!

Ich grüße unsere Offiziere, die ihren Eid abgelegt haben. Heute wissen nur wenige, welch wichtige Rolle auf Sie in der Gestaltung der Zukunft des seine Selbstachtung gerade zurückgewinnenden, aus den hundert Jahren Einsamkeit von Trianon gerade ausbrechenden, den Geschmack und den Pfad der alten Größe wieder findenden, die elenden Fetzen der Kleingläubigkeit und der Erniedrigung gerade abwerfenden Ungarn wartet. Nicht nur wegen der zunehmenden Kraft der Waffen erwartet Sie eine wichtige Rolle, obwohl auch diese nicht unterschätzt werden sollte. Umso mehr aus dem Grund, da Sie ab heute die Treuhänder einer alten ungarischen Lebensweisheit sind, die lautet: Das Leben ist Pflicht. Diese alte Wahrheit beginnt zu verblassen, und die Mode der Zeit überzieht sie wie Rost derart breit, dass langsam auch wir selbst nicht mehr wissen, was wir darunter finden würden. Und dennoch steht und fällt die Zukunft Ungarns entgegen der Mode der Zeit hiermit. Das Leben ist Pflicht. Dies müssen Sie durch Ihr persönliches Beispiel in das Gefühl der Allgemeinheit zurückbringen, in angemessene Kleidung kleiden und es verbreitend zur Mehrheit bringen. Diese einfache Wahrheit wird den heutigen wirtschaftlichen Zuwachs mit einer Seele füllen, dies wird den heranwachsenden Generationen einen Kompass in die Hand geben, dies wird die über die Sinnlosigkeit des Lebens nachsinnende, von Weltschmerz erfüllte Trägheit vertreiben. Dies wird die neue Welt mit sich bringen und wird den mit sich selbst kokettierenden, eitlen Egoismus brechen, der das europäische Leben bereits dermaßen umspannt hat. Das Leben ist Pflicht, das verleiht ihm auch seine Schönheit, seine Ernsthaftigkeit und auch seine Freiheit. Wessen Ziel es ist, seine Pflicht zu erfüllen, der wird sich niemals verirren, den werden keine unerfüllbaren Sehnsüchte quälen, selbst wenn er dazu durch tausende von Kanälen des Internets verleitet wird, er wird nicht im Netz des immer hungrigen Egoismus gefangen sein, und er muss auch nicht die bitteren Enttäuschungen der trügerischen Träume fürchten. Ja, Sie verkörpern ab heute ein Männerideal, das Ideal des seine Pflicht mit der Waffe und, wenn es sein muss, auch auf Kosten seines Lebens erfüllenden ungarischen Offiziers für uns. So wie wir auch unsere tiefe Anerkennung für unsere Damen unter den Offizieren, den Offizierinnen zum Ausdruck bringen, von denen wir nicht weniger erwarten. Und wenn der marktschreierische Chor der Gewissenslosen, der Unehrenhaften, derer, die den leichteren Weg wählen, erklingt, müssen Sie nur daran denken, dass hier die Pflicht erfüllt werden muss. Und je weniger es sind, die sie erfüllen, muss sie umso mehr erfüllt werden. Diese Mission wartet auf die ungarischen Offiziere der Armee. So und aus diesem Grund sehen wir Sie heute befangen, stolz und mit großen Hoffnungen an. Wir ziehen unsere Hüte und danken im Namen Ungarns Ihren Eltern, dass sie so anständige Kinder der Heimat gegeben haben.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Außer der Verneigung vor den Staatsgründern und der Ehrbezeigung für unsere neuen Offiziere übergeben wir heute und weihen auch die Gedenkstätte der Zusammengehörigkeit ein, das auf unseren nationalen Stolz, das Parlamentsgebäude blickt, ja sogar zeigt, und auf angemessene Weise das herrliche Panorama des Kossuth Platzes, des zentralen Platzes der Nation vervollständigt. Das ist so in Ordnung, denn wir haben das Parlament für jene Städte und Dörfer bzw. ihre Bevölkerung erbaut, die die Bewohner der in die Wände der Gedenkstätte gemeißelten Siedlungen waren, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Konfession, ihrer nationalen Zugehörigkeit, als Erben des Landes des Heiligen Stephan. Diese Tatsache ist unabänderlich, in welche Richtung sich auch seitdem der Weg der Geschichte geschlängelt hat.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Präsident!

Ungarn und der achtsamen Gemeinschaft der ungarischen Nation kann ich vermelden, dass wir unsere Pflichten, die wir aus Anlass des hundertsten Jahrestages des Diktats von Trianon auf uns genommen hatten, erfüllt haben. Wir haben das hundertste Jahr zum Jahr der nationalen Zusammengehörigkeit erklärt. Die Gedenkfeiern haben wir auf angemessene Weise durchgeführt, wenn auch die Gefahr durch die Pandemie die völlige Zusammenkunft unmöglich gemacht hat. Die Lehren aus dem vergangenen Jahrhundert, die Lektion aus dem Verlust der Landesteile hat die Gemeinschaft der ungarischen Wissenschaftler, haben die Vertreter des ungarischen kulturellen Lebens, die in den abgetrennten Gebieten lebenden ungarischen Gemeinschaften, unsere Kirchen und die besten des ungarischen politischen Lebens, allen voran das Parlament, gezogen und überblickt. Die Analyse hat uns zu dem Standpunkt geführt, den Abschluss der hundert Jahre ungarischer Einsamkeit von Trianon zu verkünden, und auszusprechen, dass nach dem Zerfall der Tschechoslowakei, Jugoslawiens und der Sowjetunion wir, Ungarn, das bevölkerungsreichste und über die größte Wirtschaft verfügende Land im Karpatenbecken sind, und wir sollten endlich verstehen, dass daraus auch Pflichten hervorgehen, vor denen wir uns nicht verstecken dürfen. Die Lehren aus diesen hundert Jahren, denen wir nicht ausweichen dürfen, haben wir als schwerwiegend und weitgehend empfunden. Deshalb haben wir die sieben Gesetze der nationalen Politik des neuen Zeitalters verkündet. Und danach haben wir nach unserem besten Wissen – die vor uns stehenden Jahrzehnte abschätzend – unser Interesse und unsere Teilnahme an der auf Souveränität, Freiheit und gemeinsamen Interessen basierenden mitteleuropäischen Organisierung deklariert.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrte Gedenkende!

Hundert Jahre nach der Niederlage im Weltkrieg und dem Diktat von Trianon stehen wir heute als die Meister des Überlebens auf der Bühne der europäischen Geschichte. Es gibt keine einzige Nation in der Welt, die solche hundert Jahre ausgehalten hätten. Und von der Höhe dieser hundert Jahre müssen wir jetzt mit der Kraft unsere Stimme erheben, dass diese bis zum letzten Haus des letzten ungarischen Dorfes zu hören ist, ja und auch darüber hinaus, bis zum entferntesten Winkel des Karpatenbeckens, ja auch darüber hinaus, bis in entfernte Weltteile, wo noch Ungarn leben. Wir müssen verkünden, dass Ungarn nicht nur überlebt hat, nicht nur erhalten geblieben ist, sondern auch seine Fahnen erneut in die Höhe hebend, seine Selbstachtung zurückgewonnen, im Tor großer Zeiten und siegend dasteht. Ungarn ist das sichere Zuhause, das einen jeden zurückerwartet, der ein Teil jenes Aufbaus des Landes werden möchte, der an unsere großen Epochen gemahnt. Wir müssen verkünden: Zum Preis von hundert schwierigen Jahren haben wir endlich verstanden, dass sich die Ungarn den Luxus der Schwäche nie wieder erlauben dürfen.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

So wie die Natur und auch der Gang der Sterne nach Gesetzen verlaufen, so besitzt sie auch das Erhaltenbleiben und das Überleben. Und nachdem wir sie verstanden haben, müssen wir sie auf die Stützpfeiler Ungarns so scharf einmeißeln, damit nie mehr eine Generation ihre Augen abwenden kann. Heimat gibt es nur so lange, solang es jemand gibt, um sie zu lieben! Jedes ungarische Kind ist ein weiterer Wachposten! Die Wahrheit ist ohne Kraft wenig wert! Unser ist nur das, was wir verteidigen können! Jedes Match dauert so lange, bis wir es nicht gewonnen haben! Eine Grenze besitzt nur das Land, nicht aber die Nation! Kein einziger Ungar ist allein! Das sind die sieben Gesetze der Nationalpolitik Ungarns im 21. Jahrhundert, die als Ergebnis von Tränen und Blut erkannt worden sind.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Während wir, Ungarn, unsere nationale Zusammengehörigkeit feiern, ist das Schiff Europas, das unserer Heimat im weiteren Sinne ist, gerade auf Grund gelaufen. Seine im Laufe der Jahrhunderte errungene weltpolitische Position und seine Stellung im Welthandel sind geschwächt. Die ins Weltweite gemästete Produktion, die Investitionen und der Handel haben Länder mit den Instrumenten des wirtschaftlichen Wettbewerbs ausgerüstet, die inzwischen über Europa hinausgewachsen sind. Die unbestreitbare Übermacht der europäischen Völker, des europäischen Geistes und der Technologie ist zu Ende gegangen. Der aus der Kolonialisierung ererbte Vorsprung ist verloren gegangen. Europa, ja selbst der gesamte Westen ist nicht mehr in der Lage, den reichhaltigen Strom der Ressourcen und der Vorteile der Weltwirtschaft in die eigene Richtung zu leiten. Man muss den Wettbewerb eingehen! Wir stehen vor einer Kraft- und Charakterprobe. Ob die führenden europäischen Politiker in der Lage sind, die Politik und die Wirtschaft unseres Erdteils zu erneuern? Und wenn ja, werden dann das die Völker Europas verstehen? Und wenn ja, werden sie dann all das akzeptieren, was hieraus für ihr eigenes Leben folgt? Werden sie in die Welt der harten Arbeit, der rationalen Bewirtschaftung/Wirtschaftsführung und der verantwortungsvollen Lebensführung zurückfinden? Die tiefsten Zweifel quälen uns – jetzt nicht wegen unserer Heimat, sondern wegen der Zukunft der europäischen Zivilisation. Hinzu kommt noch, dass die Nationen unseres Kontinents auf auseinanderstrebenden Bahnen schreiten. Westeuropa hat die Antriebskräfte, die hinter der tausendjährigen Größe und den Erfolgen steckten, aufgegeben, die spirituellen Tiefen des Lebens, das durch die Ehe und das durch die Nachkommen gegebene Glück und die geistige Energie der nationalen Kulturen, das heißt es hat das christliche Europa aufgegeben. An dessen Stelle versucht es sich mit dem gottlosen Kosmos, der Umformung der Familien unter dem Zeichen des Regenbogens, mit der Migration und den offenen Gesellschaften. In der Zwischenzeit verleihen die Völker Mitteleuropas gerade den alten Lebensinstinkten, der befreienden Kraft des Christentums, der Ehre der Arbeit, dem Nationalstolz, der Pflicht gegenüber unseren Eltern und Kindern ihre alten Rechte zurück. Deshalb schützen wir unsere Grenzen und vermachen unsere Heimat unseren Kindern anstatt den Migranten.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Wir befahren unbekannte Gewässer. Der Westen hat in unseren Augen seine Anziehungskraft verloren, und Mitteleuropa erscheint in ihren Augen als keine wünschenswerte Welt. Europa muss seine Zukunft auf die Weise finden, dass kein Teil seine eigene Lebens- und Weltauffassung dem anderen aufzwingt. Das ist heute das Alpha und das Omega der europäischen Einheit. Aus diesem Grund ist das Werk, das wir jetzt dem Publikum übergeben, nicht nur eine Gedenkstätte, sondern auch ein Aufruf, ja ein drängender Schrei an die mitteleuropäischen Völker, die sich ihr Leben in einer erneuerten christlichen Welt vorstellen, dass sie den Weg der Zusammenarbeit finden müssen. Sie müssen jene Form finden, die zugleich ihre nationale Selbständigkeit, das gemeinsame Bündnis der mitteleuropäischen Völker garantiert und auch zur europäischen Einheit beiträgt. Das ist möglich. Aber es ist nur so möglich, wenn wir verstehen, dass wir, Mitteleuropäer, Mitteleuropa, die Region zwischen der deutschen und der russischen Welt organisieren müssen. Daran hatten sich bereits die Türken, die Habsburger, die Deutschen und auch die Sowjets versucht. Auch heute gibt es Kräfte, die bereitstehen. Doch wissen wir auch, dass die ungebetene Hilfe zu nichts Gutem zu führen pflegt. Wenn Fremde das Leben Mitteleuropas organisieren, dann führt das zu Teilung, Feindschaft und Unterwerfung, und den Nutzen aus unseren phantastischen Ressourcen, unserer wertvollen Arbeit und aus unseren geistigen Leistungen, die auf Weltniveau sind, werden andere ernten, für sich selbst einsammeln und damit ihre eigene Macht vergrößern. Es verschwindet im Nebel von Jahrhunderten, wann sich zuletzt eine so hervorragende Chance bot, damit die mitteleuropäischen Völker, sich um das polnische Flaggschiff klug verteilend vom Baltischen Meer bis zum Balkan ihr Schicksal selbst gestalten. Wir, Ungarn, können heute so viel tun, dass wir uns auf die Zusammenarbeit vorbereiten, und unsere Freunde drängen, indem wir sie daran erinnern, dass der glückliche Stand der Sterne nicht ewig dauern wird.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Präsident!

Diese Gedenkstätte verbindet uns, sie ist das Symbol dessen, dass wir gemeinsam die Erben der weltweit achtenswerten Leistung der Ungarn sind, all dessen, was unsere Vorfahren im Karpatenbecken aufgebaut, in der Welt der Kultur, der Wissenschaft, der Wirtschaft und des Sports zur Leistung der Menschheit beigetragen haben. Dieses Erbe gehört uns allen, jedem Ungarn, wo auch immer er in der Welt leben mag. Seien wir stolz darauf, bewahren wir es und steuern wir unseren Teil dazu. Zum Abschluss bringen wir unseren aus tiefem Herzen kommenden Dank und unsere höchste Anerkennung für das jahrhundertlange Bestehen der von uns getrennten nationalen Gemeinschaften, für ihre Treue zur ungarischen Nation und ihrer Heimat zum Ausdruck.

 

Ungarn vor allen Dingen, der liebe Gott über uns allen! Vorwärts Ungarn!

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Gabriel Cruz is a U.K.-based journalist at Visegrád Post, where he has reported for five years on politics, society, environmental affairs, and global developments. Trained in journalism in London, he combines sharp analysis with a strong commitment to justice and sustainability. His work explores the forces shaping our era, from shifting power dynamics to planetary challenges. Contact: [email protected]

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8 Kommentare anzeigen
8 Kommentare
  1. Bruno an 24. August 2020 15:55

    Was für eine kraftvolle Rede! Orbán versteht es, die Geschichte Ungarns lebendig zu machen. 💪

    Antworten
  2. Mohammed an 24. August 2020 16:34

    Wieso wird immer noch so viel Fokus auf Trianon gelegt? Ist es nicht an der Zeit, nach vorne zu schauen?

    Antworten
  3. melanie an 24. August 2020 17:12

    Danke, dass Sie uns die gesamte Rede zur Verfügung gestellt haben. Es war sehr interessant zu lesen.

    Antworten
  4. SilvesterEnergie an 24. August 2020 17:52

    Orbán redet viel über Pflicht. Aber was ist mit den Rechten der Bürger?

    Antworten
  5. Malika an 24. August 2020 18:30

    Die Geschichtsstunde war interessant, aber was bedeutet das alles für die Zukunft Ungarns?

    Antworten
  6. abdulschild0 an 24. August 2020 19:09

    Macht er sich nicht zu viele Feinde, wenn er die EU ständig kritisiert? 🤔

    Antworten
  7. cäcilia an 24. August 2020 19:49

    Wow, das war eine lange Rede! Hat er keinen Durst bekommen? 😂

    Antworten
  8. sebastianutopie an 24. August 2020 20:26

    Es ist faszinierend, wie Orbán die Vergangenheit nutzt, um seine politischen Ziele zu untermauern.

    Antworten
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